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Gedankenfetzen und Wortkotze.
 

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Unnötige Nostalgie

Jetzt sitze ich hier, denke an vergangene Zeiten und höre die Musik aus diesen Zeiten. Dabei war es eine furchtbare Zeit. So im nachhinein. Und die Musik lässt mich seltsam fühlen. Ich erinnere mich, wie ich mich damals gefühlt habe. Und eigentlich will ich das nicht, weil es sich schlimm anfühlt. Einfach komisch. Aber trotzdem kann ich die Musik nicht ausstellen, weil ich, warum auch immer, weiter an diese gefühle, an die Zeit erinnert werden will. Für einen kleinen Moment ist es so als wäre ich wieder im letzten Jahr. Mit den gleichen Problemen, den gleichen Gefühlen. Und ich geniese es und gleichzeitig frage ich mich warum ich das mache. Es ist doch nicht richtig.

Man konfrontiert sich doch immer wieder mit Dingen die einen runterziehen. Warum? Warum hat man für einen kleinen Moment im Leben das Gefühl alles zurückspulen zu wollen? Wo es doch jetzt alles viel besser ist.. wieso vermisst man denn Zeiten, von denen man froh war sie endlich überstanden zu haben? Oder geht das nur mir verwirrtem Mädchen so..

Tatsächlich..ich wünsche mich in die Zeit zurück. Nur kurz. Nur kurz zurück. Und dann wieder gehen.. 

Vermutlich liegt es daran, dass ich nicht begreifen kann, dass etwas so schnell vorbei sein kann. Das ist nicht zu begreifen. Gestern noch jeden erdenklichen Tag zusammen verbracht und heute in zwei verschiedenen Welten.  Wie kann Freundschaft so schnell in Gleichgültigkeit umschwenken?

So viel fehlt..

 

2 Kommentare 26.12.08 13:06, kommentieren

Jaja, die Künstler.

Ab wann ist man eigentlich ein Künster?

Ich meine, die Leute sagen ja immer: "Eigentlich ist alles Kunst". Und sie haben ja Recht. Mach drei Klekse auf eine Leinwand, sag es ist deine Seele die gen Himmel fliegt und es ist Kunst und wird teuer verkauft. Also theoretisch, wenn man mal so darüber nachdenkt, bin ich auch eine Künstlerin. Ich male Elvis, wen auch nicht schön, aber es IST Kunst. Den ALLES ist Kunst. Doch dann frage ich mich, wieso man an eine Kunst-Akademie muss und eine Mappe abgeben muss und rausgefiltert wird. Wenn doch alles Kunst ist. Das ist eien diese Fragen, die sich partout nicht beantworten lassen.

 Na, was solls. Mein Elvis ist dick, beist sich auf die Lippen und hat einen Bruch im Arm (was das Original nicht ist, nicht tut und auf keinen Fall hat), aber es ist MEINE Kust, Seele, meine Liebe, mein was auch immer. Mein Ausdruck. So. Ich bin Künstler. Auch wenn der Ausschuss der Kunst.Akademie mich in hohem bogen vor die Tür treten würde.

1 Kommentar 21.12.08 23:41, kommentieren

Wolf!

Was ist nur los?

Ich hatte ja schon oft Angst und das gefühl irgendwas könnte schief gehen, aber so? Nein, so habe ich mich noch nie gefühlt. So viel Sicherheit war nie da. Ist es nur die Angst die mir einen Streich spielt. ist alles einbildung, weil ich praktisch nur daran denke und mir Sorgen mache? Ich will es hoffen. Möglich wäre es, doch, schon. Doch...nein. Nicht ich. ich weis nicht wohin mit mir. Und mit wem reden.  Immer wenn es am wichtigsten ist wird man nicht ernst genommen. Es ist wie in der geschichte mit dem Jungen, der immer "WOLF" schrie, obwohl nie ein Wolf da war. Und als dann wirklich ein Wolf kam glaubte ihm niemand mehr.

 

Dauernt schrei' ich und jetzt wo es wichtig ist glaubt mir niemand mehr.  Sie schütteln den Kopf und sagen: "Das bildest du dir ein. Das ist nicht mglich." Dabei brauche ich die Nähe jetzt.

Vielleicht ist es auch Paranoia. Paranoid, ja das bin ich. ich habe immer Angst. Vor einigen Wochen war es die Angst Krebs zu kriegen. Dann war da die Angst zu vielieren, was am wichtigsten ist. Dann die Angst meine Ziele nicht in den Griff zu bekommen. Und nun diese neue Angst. Die nur halb neu ist. Sie war schon oft da, jedoch ist sie diesmal anders. Viel stärker. Viel berechtigter. Viel wichtiger.

Die Leute sehen das wichtige nicht. Weil sie nicht glauben, dass so etwas ausgerechnet ihnen passieren könnte.

1 Kommentar 19.12.08 22:15, kommentieren

Auf ein neues.

Es ist anscheinend noch nicht alles verloren. Ich meine, ich saß eine ganze Zeit lang auf dem Trockenen, was Freunde anging. Irgendwie ist nach dem Abschluss ja alles anders. Mein bester Kumpel, der zu der Zeit immer neben mir saß und mit dem ich den meisten Spaß hatte, ging mir irgendwie verschütt. Und mal ehrlich, wenn da nichts kommt, dann möchte man ja auch nicht immer der Arsch sein, der hinterhertelefoniert. Also hab ich's eben seinen Lauf nehmen lassen. Am Ende war ich irgenwie einsam. Nur mein Freund war mir geblieben. Ansonsten unternahm ich nichts mehr. Das war schon irgendwie merkwürdig und wirklich traurig. Doch anscheinend gibt es noch Hoffnung. Vor ein paar Stunden hat sich genannter bester Kumpel bei mir gemeldet und, wie er nun mal ist, gemeint wir wären ja wohl immer noch beste Freunde. Wir sollten einfach so tun als ob er für ein paar Monate in Afrika gewesen wäre, dort gibt es weder Internet noch Telefon. Einfach und naiv, das hinzunehmen, doch was sollst. Es ist allemal besser als zu Hause zu sitzen und niemanden zum lachen, reden und jammern zu haben. Und am Freitag bin ich voll ausgebucht. was will man mehr?

 

Tja, die kleine Möchtegern-Philosophin ist heute richtig froh. 

 

15.12.08 21:42, kommentieren

Etwas fehlt.

Dinge können sich so schnell verändern. bestimmt gibt es tausende dieser Einträge, aber mein Gott...Dinge könen sich so schnell und drastisch verändern. Noch vor enigen Monaten rennt man durch die Straßen mit einer Flasche Whisky in der einen und einem besten Freund in Lederjacke in der anderen Hand. Man trinkt, hat Spaß und denkt nicht an morgen. Nur an den Moment. Und alles scheint ewig. Dann passt man einmal nicht auf und mit einer falschen Entscheidung ändert sich alles. Die Zeit vergeht, wird anders und von einem Tag auf den anderen herrscht Funkstille. Keine nächtlichen Telefonate, keine Nachtwanderungen von der Bowlingbahn nach Hause, kein Essen um 1 beim Griechen, keine Freundschaft. Irgendwann ist die Funkstille wieder dahin, man redet, doch nicht wie früher. Es bleibt Small-Talk, haubtsächlich.

Jetzt guckst du auf den Kalender und es ist beinahe ein Jahr vergangen. Jetzt gehörst du zu jemand anderem, bist zwar glücklich, doch etwas fehlt. Du bist nicht mehr sein Mädchen, nicht mehr die, die er für am wichtigsten hielt. Denn auch er hat eine andere, die er jetzt sein Mädchen nennen kann. So kurze Zeit und doch so viel passiert. 

Und manchmal wünschtest du es wäre wieder wie damals. Obwohl du doch eigentlich weist, dass du jetzt glücklicher bist als damals. 

1 Kommentar 14.12.08 21:36, kommentieren